Spirulina für Schulkinder



Ugali, ein Maisbrei, der nur den Magen füllt, aber nichts wirklich Nahrhaftes enthält, steht täglich - wirklich täglich - auf dem Speisezettel. Gemüse und Obst sind für die Landbevölkerung praktisch unbezahlbar. Möhren z.B. werden einzeln in Plastiktüten an Straßenständen zum Verkauf angeboten.


Anbau von Spirulina


Didi Giridja und Didi Chandra begutachten die Spirulina-Anlage.


Die Plastikfolien halten nicht lange.

Eine gemauerte Anlage wäre nachhaltig. Aber dafür fehlt noch das Geld.

Der Betrieb kostet zur Zeit ca. 300 Euro im Monat. Es werden zahlreiche Kinder kostenlos versorgt, die durch das in der Süßwasseralge enthaltene Eiweiß und Mineralien nachweislich einen enormen gesundheitlichen Schritt nach vorne gemacht haben. Auch die schulischen Leistungen haben sich deutlich verbessert. Ein anderer Teil des Spirulina wird verkauft. Hier ist Didi Ananda Ruchira an Abnehmern in Europa interessiert.


Julius, Leiter der Clinic in Kambi Mawe, Didi Chandra,Didi Giridja und Jette Limberg-Diers

 

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Ganz links im Bild Didi Ananda Ruchira, gebürtige US-Amerikanerin, die seit Ewigkeiten in Kenia lebt und arbeitet   (Bildrechte: mZ-14-2014)
Ganz links im Bild Didi Ananda Ruchira, gebürtige US-Amerikanerin, die seit Ewigkeiten in Kenia lebt und arbeitet (Bildrechte: mZ-14-2014)

Didi Ananda Ruchira mit der Abha Light Foundation (ALF)
ist Dreh- und Angelpunkt vieler sozialer Projekte in Westafrika.


 

S. erntet die wertvolle Grünalge durch Abschöpfen mit der Hand.

 

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Dann wird in vielen, mühseligen Schritten (Filtern, Trocknen) das eigentliche Algenpulver gewonnen.

Es kann später zu Presslingen verarbeitet werden.