- Corona-Jahr 2020 -

Das Leben der Menschen wird nie wieder sein wie zuvor.
Darin liegt auch eine Chance!

 



 

Mit Beginn der  weltweiten Pandemie-Maßnahmen war uns die Rettung unserer Projekte das vordringlichste Anliegen.

 

Dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft wird nach unserer Einschätzung der Zusammenbruch des globalen, ohnehin seit Jahren nur künstlich am Leben erhaltenen, Finanzsystems folgen (müssen).

 

Die Schule war nach dem verheerenden Brand Ende 2018 auf  eigenem Grundstück gebaut worden. Hierzu waren zwei, für westliche Verhältnisse eher bescheidene  Darlehen nötig.

 

Sollten diese Darlehen nach einem zu erwartenden Crash sofort fällig werden, wäre das Projekt verloren und mit ihm nicht nur die Zukunftsaussichten, sondern auch in vielen Fällen das Leben von inzwischen fast 400 vulnerablen Kindern.

 

Gemeinsam mit dem Schulleiter Bernard Asnaya haben wir in den letzten Jahren so unglaublich viel erreicht! Wir wollen nichts unversucht lassen dieses Projekt zu retten und auch - bei behördlich verordneter geschlossener Schule - die Schulspeisungen weiter zu ermöglichen. Denn diese bedeuten oft die EINZIGE Mahlzeit für viele der Kinder.

 

Gesagt, getan: der Nahrungsmittelvorrat wurde aufgestockt, 50 billige, lokal gefertigte Waschbecken und Desinfektionsmittel  gekauft, die an besonders gefährdete Familien im Slum verteilt wurden.

Eine wunderbare Unterstützerin, Ute K.,  unseres Vereins ließ aber nicht locker bzgl. der offenen Darlehen. Durch ihre mehr als großzügige Überweisung wurde es möglich, zumindest das Darlehen für das Grundstück abzulösen!

Unser nächstes Ziel ist, die noch knapp zehntausend fehlenden Euro für das zweite Darlehen zusammenzubekommen.

 

Obwohl bzw. GERADE WEIL die Zeiten so surreal unmenschlich geworden sind BEHARREN wir auf unsere Mit-Menschlichkeit und lassen uns von keinem Virus und keinen macht- und geldgierigen Kräften einschüchtern.

 

Luise Peter, geboren 1887  und Großmutter der 1. Vorsitzenden Jette Limberg-Diers, formulierte folgende Lebensdevise nachdem sie in zwei Weltkriegen zweimal alles Hab und Gut verloren hatte:

 

"NUN GERADE NICHT!"

 
Zusammen mit diesem Vorbild und dem unerschütterlichen Optimismus des Schulleiters Bernard Ansanya werden wir es schaffen, nicht nur das Projekt zu retten:

Wer weiß - vielleicht geht genau von hier - von einem der größten Slums dieser Erde der Beginn einer NEUEN WELT aus. Einer Welt, die auf Mitmenschlichkeit, Respekt vor einander und Liebe beruht und die Hass, Kriege und Gier nicht mehr kennt.

Das Problem der Armut, des Hungers und der Überbevölkerung erledigt sich dann von allein.